GEMEINWOHLZUKUNFT · SCHRITT FÜR SCHRITT VERSTEHEN

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Wie hängen Grundbedarfsabdeckung, Einkommen, Verbrauch und persönlicher Leistungswert zusammen? Rechne ein Beispieljahr durch. Die Seite ist eine Lernhilfe zum vorgeschlagenen Buchhaltungsversuch.

Beginne mit Rudolfs Zahlenbeispiel: Einkommen ansehen, Verbrauch verändern, Ergebnis verstehen. Plane etwa drei Minuten ein und verwende Beispielzahlen. Im vorgeschlagenen Pilot würden bestehende Zahlungen weiterlaufen; zusätzlich käme eine Vergleichsbuchhaltung hinzu.

DAS BUCHUNGSPRINZIP IN DREI SCHRITTEN

Was bleibt als persönlicher Leistungswert?

In Rudolfs Beispiel werden Einkommen und Verbrauch über ein Jahr erfasst. Die Differenz heißt persönlicher Leistungswert. Gehe die Rechnung durch und probiere eigene Zahlen aus.

Alle Angaben sind Buchungszahlen pro Jahr. Die Beispielwerte sind keine zugesagten Eurobeträge oder Ansprüche.

Das Originalbeispiel: 8.000 Grundbedarfsabdeckung + 10.000 Leistungslohn + 2.000 sonstige Leistungsbeiträge = 20.000 Einkommen. Abzüglich 15.800 Verbrauch bleiben 4.200 persönlicher Leistungswert. Mit aktiviertem JavaScript kannst du die Werte verändern.
Begriffe, Quellen und offene Regeln

Grundlage sind Rudolf Kulovics bereitgestellte Unterlagen „Gemeinwohlzukunft Z-Buchungen A-Vision“ (Personen-Buchhaltung) und „Gemeinwohlzukunft Z-Buchungen_kurz“. Die Rechnung verwendet die dort genannten Startwerte 8.000 + 10.000 + 2.000 − 15.800 = 4.200. Die anderen Beispiele sind redaktionelle Gedankenexperimente.

Die ergänzte Arbeitsfassung „KI GWZ_Ungereimtheiten_und_Prueffragen“, bereitgestellt von Udo (Dokumentstand: 31. August 2026), präzisiert den ersten Versuch als zusätzliche Vergleichsbuchhaltung: Bestehende Zahlungen laufen weiter, ohne Währungsumtausch. Die hier gezeigte Jahresrechnung ist eine Lernhilfe und noch kein solcher Pilot.

Der Workshop vom 6. Oktober 2026 ergänzt: Kindererziehung und -betreuung soll eine Pauschale erhalten, auch für Eltern; die Höhe ist noch offen (F20). Zeit, Qualität, Qualifikation, Verantwortung und Belastung sollen je nach Tätigkeit unterschiedlich gewichtet werden (F21). Eine Vergütung für ein vereinbartes Ergebnis und eine ausdrücklich vereinbarte Stundenabrechnung werden unterschieden; eine zusätzliche Provision ist möglich (F24). Der Rechner verwendet deshalb weiterhin beispielhafte Jahreswerte und berechnet weder Stundenwerte noch eine Betreuungspauschale.

Der Workshop vom 1. Oktober 2026 legt die aktuellen Begriffe fest: E-GL bedeutet Einnahmen-Gesamtleistung, A-VW Gesamt-Ausgaben-Verbrauchswert und P-LW persönlicher Leistungswert. Es gilt P-LW = E-GL − A-VW (F06). Ältere Kürzel werden hier nur noch zur Einordnung der Quellen erwähnt.

Die Grundversorgung soll unabhängig von Mitwirkung bestehen bleiben (F01). Beim Wohnungsbeispiel zählt der monatliche Rückfluss als A-VW-Ausgabe; die Abschreibung senkt nur den Anlagebuchwert (F11). F17 begrenzte den P-LW-Vorrang auf Güter außerhalb der Grundversorgung. Wie dies mit den neueren Aussagen zu knappen kostenlosen Gütern zusammenpasst, bleibt offen; medizinische Dringlichkeit soll vorgehen (F28–F30). Das Werkzeug berechnet keine Zuteilungsansprüche.

Die Begriffe auf „Das System“ nachlesen →

Zusätzlich erkunden: Was messen wir als gesellschaftlichen Erfolg?

Dieser Vergleich betrachtet internationale Macht und ausgewählte Gemeinwohlziele. Er verwendet redaktionell festgelegte Einschätzungen für erfundene Länder. Die Bewertungen sind unabhängig von der persönlichen Jahresrechnung und legen keine Regeln des Buchungssystems fest. Die im Workshop bestätigte Grundversorgung unabhängig von Mitwirkung wird durch diese Regler nicht bewertet.

Für die Regler bitte JavaScript aktivieren. Die Erklärung unter „Was wird hier verglichen?“ lässt sich auch ohne JavaScript lesen.

Was wird hier verglichen?

Staatliche Macht fragt nach internationalem Einfluss. Die Themen orientieren sich an den acht Machtfaktoren in Ray Dalios „The Changing World Order“: Bildung, Innovation und Technologie, Wettbewerbsfähigkeit, Welthandel, Wirtschaftsleistung, militärische Stärke, Finanzzentrum und internationale Währungsrolle.

Gemeinwohl fragt nach ausgewählten Zielen der Gemeinwohlzukunft: Grundbedarf, Vertrauen und Kooperation, Ressourcenkreisläufe, sinnvolle Tätigkeit, Lernen und Mitgestalten, nützliche Innovation, friedliches Zusammenleben und Anerkennung gesellschaftlicher Beiträge.

Die Gemeinwohl-Kriterien und alle Beschreibungen sind eine redaktionelle Übersetzung für dieses Lernwerkzeug. Es gibt keine automatische Umrechnung zwischen den Perspektiven. Ein Land kann in beiden Bereichen hohe, niedrige oder gemischte Werte haben.

Wie wird gerechnet – und was bleibt offen?

Rechenweg: Die acht Reglerwerte einer Perspektive werden addiert und durch acht geteilt. Jeder Bereich zählt 12,5 Prozent. Angezeigt wird eine Nachkommastelle. Beispiel: sieben Werte auf 2 und ein Wert auf 3 ergeben 17 ÷ 8 = 2,125, angezeigt als 2,1.

Die Skala beschreibt grobe Einschätzungen. Ihr Durchschnitt ist nur eine Orientierung; insbesondere bedeutet der Abstand zwischen zwei Stufen nicht automatisch einen gleich großen realen Unterschied.

Dieses Werkzeug verwendet keine echten Länderdaten, keine Original-Gewichtungen und keine Prognoseformel von Dalio oder Bridgewater. Es ist auch kein wissenschaftlich geprüfter Gemeinwohl-Index. Ein Mittelwert kann wichtige Versorgungslücken verdecken – deshalb bleiben alle Einzelwerte sichtbar.

Wie die Gemeinwohlzukunft tatsächlich organisiert, demokratisch kontrolliert und praktisch erprobt werden könnte, lässt sich mit diesen Reglern nicht beantworten. Dafür braucht es gesonderte Regeln, Daten und überprüfbare Versuche.

Quellen und Einordnung

Ray Dalio: Principles for Dealing with the Changing World Order (2021). Diese Seite erläutert die Perspektive in eigenen, vereinfachten Worten und bildet den Originalindex nicht nach.

Rudolf Kulovic: Gemeinwohlzukunft-Geldsystem – meine Vision (2023) sowie Gemeinwohlzukunft-Geldsystem (2022). Die hier gewählten Kriterien sind eine didaktische Zusammenstellung, kein von diesen Quellen vorgegebener Index.

Was zeigt das Beispiel – und was wäre der nächste Schritt?

Die Jahresrechnung zeigt die Beziehung zwischen Einkommen und Verbrauch. Sie berechnet keine Stundensätze oder Preise und begründet keine tatsächlichen Ansprüche. Auch Wirkungen auf Versorgung, Frieden oder Umwelt lassen sich daraus nicht ableiten.

Ein möglicher Pilot würde reale Vorgänge zusätzlich nach dem Modell erfassen und vergleichen, während das bestehende Zahlungssystem weiterläuft. Dafür müssten Beteiligte, Regeln, Datenumfang, Aufwand und unabhängige Auswertung vorher vereinbart werden. „Das System“ erklärt diese nächsten Schritte.

Stand: 6. Oktober 2026. Die Erläuterungen berücksichtigen „Offene Fragen“ vom 1. und 6. Oktober 2026 (workshop-3.pdf und workshop-5.pdf). Neu ergänzt sind Betreuungspauschale, Vergütungsarten sowie Regeln und offene Fragen zu Knappheit und Anschaffungen. Ausgangszahlen und Rechenweg bleiben ein vereinfachtes Lernbeispiel; Bedarfe, Pauschalen und Zuteilungsregeln werden nicht automatisch bewertet.